Ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberatung nach Ayurveda - Mein Weg zum Ayurveda

Mein Weg zum Ayurveda

 

Schon immer haben mein Mann und ich uns für Ernährung interessiert. Doch es gibt so viele unterschiedliche Ernährungsformen. Welche ist die Richtige für mich?


Die Rohkosternährung brachte meinem Mann anfänglich gesundheitliche Erfolge, doch dann Mangelerscheinungen. Mit der Blutgruppendiät konnte ich mich nicht anfreunden; auch wollte ich keine Kalorien zählen müssen und die hochgelobten Smoothies führten bei mir nach dem Aufenthalt in der Notaufnahme zur Diagnose Fructoseintolleranz. Aber auch unsere bisherige Ernährung, wie wir sie von unseren Eltern kannten, war offensichtlich nicht die Lösung.


Ich hatte Attacken mit Enge in der Brust und Luftnot, was von meinem Arzt als Burn-Out diagnostiziert wurde, da ich auch beruflich viel Stress hatte. Doch die Ärzte in der Kureinrichtung wußten nicht so richtig, was sie mit mir anstellen sollten. Sie fanden keine Erklärung dafür. Bis nach einer Odyssee von Arztbesuchen eine Internistin den Verdacht äußerte, dass es sich um das Roemheld-Syndrom handelt. Gasansammlungen im Darm und Magen durch Anomalien im Magen-Darm-Trakt verursachen reflektorische Herzbeschwerden.


Nun war es klar. Ich musste meine Ernährung umstellen, denn nur noch Tabletten schlucken, war keine Option für mich.

 

Freunde hatten gute Erfolge durch eine Panchakarma-Kur erzielt. Das ist die „Königskur“ des Ayurveda. Wir buchten Sri Lanka, drei Wochen Kur. Zu Hause angekommen mit einer Ernährungsliste nach Ayurvedischen Wirkprinzipien war mir nicht klar, ob ich diese Umstellung schaffen kann. Doch die Attacken waren weg und sind bis heute nicht wieder gekommen.

Vita

Ich war neugierig - was kann Ayurveda alles?

 

Die Suche nach weiteren Informationen führte mich zur Europäischen Akademie für Ayurveda in Birstein. Ich besuchte kurzerhand ein Einsteigerseminar im Herbst 2018. Was ich hörte, begeisterte mich. Eine individuell auf mich abgestimmte Ernährung, denn jeder Mensch ist einzigartig. Es sind keine Nahrungsgruppen ausgeschlossen, sondern Vielseitigkeit ist der Schlüssel. Wichtig ist, was man wann und wie isst. Das klang alles logisch und spornte mich an.


Also buchte ich die gesamte Seminarreihe zum Ganzheitlichen Ernährungs- und Gesundheitsberater nach Ayurveda.
Glücklicherweise noch vor der Pandemie konnte ich so auch an einer Studienreise nach Indien teilnehmen. Ich befand mich inmitten von Ärzten, Apothekern und Ernährungsberatern aus den unterschiedlichsten Ländern. Was wir in den Instituten in Pune und Neu-Delhi im Unterricht hörten und in den Kliniken sahen, war fast nicht zu glauben. Mit (nur) einer entsprechenden Ernährung, Kräuterbehandlungen und Massagen konnten Erfolge bei schwerwiegenden Krankheiten erzielt werden. Für mich unglaublich, warum unsere Schulmedizin nicht auf dieses jahrhundertealte Wissen zurückgreift.


Für mich war klar, ich mache weiter.


Eine familiär schwere Situation und die Pandemie verzögerten meine Aktivitäten. Doch die Prüfung zum Abschluss des ganzheitlichen Ernährungs- und Gesundheitsberaters nach Ayurveda schloss ich dann ab und stellte sukzessive das Essen für mich und meinen Mann um. Ohnehin empfiehlt der Ayurveda nicht alles von einem Tag auf den anderen umzustoßen. Meist bleibt dann langfristig der Erfolg aus. Der Spaß und Genuss am Essen muss bleiben und die Umstellung muss sich in den Alltag integrieren lassen.

Fakt ist, die gesundheitlichen gravierenden Probleme von damals sind weg. Neue gesundheitliche Einschränkungen gehe ich mit meinem Wissen nach der ayurvedischen Lehre an. Meine eigenen Erfahrungen haben mich überzeugt.


 

Vita

Meine Vita

Ich bin 1962 geboren und lebe mit meinem Mann und unserem Hund sowie unserer Katze in Gehren, einem kleinen Dorf in der Nähe von Luckau, im Süden von Brandenburg. Wir leben naturnah am Wald, in einem Holzhaus mit Gründach. In unserem Garten bauen wir unser Gemüse an und ernten von unseren Obstbäumen die Früchte.

Meine zwei Töchter führen inzwischen ihr eigenes Leben und haben ihre kleinen Familien.

Beruflich war ich Zeit meines Lebens in der Finanzwirtschaft engagiert.

Die Prüfung zum „Ganzheitlichen Ayurveda Ernährungs- und Gesundheitsberater“ habe ich im Februar 2021 an der Europäischen Akademie für Ayurveda nach einer mehr als zweijährigen Ausbildung bestanden. Seither besuchte ich verschiedene Weiterbildungen auf dem Gebiet des Ayurveda, z. B. Fachseminare, welche sich mit Intoleranzen und Allergien beschäftigten. Um das theoretische Wissen auch in der Küche gut umsetzen zu können, habe ich die Ausbildung zum „Ayurveda-Koch“ in Angriff genommen und gerade im Mai 2023 abgeschlossen.

Das Lernen wird nie aufhören. Es gibt so viele interessante Themen, in die ich mich noch vertiefen möchte. Die Phytotherapie hat es mir angetan, denn es gibt so viele heimische Heilkräuter. Am eigenen Körper konnte ich während der Pancha-Karma-Kur spüren, was eine Körperbehandlung mit medizinierten Ölen bewirken kann. Daneben habe ich die Erfolge solcher Therapien während meiner Indien-Reise am dortigen Krankenhaus bestaunen können. Daher ist mein nächstes Ziel der Massage-Therapeut, speziell die Marma-Therapien. Die erste Ausbildung zur Kalari-Massage habe ich im August 2023 absolviert.


So lebe ich

Ernährungs- und Gesundheitsberater nach Ayurveda
Ernährungs- und Gesundheitsberater nach Ayurveda
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